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Baden-Württemberg:

Land punktet im Digitalranking deutscher Großstädte

Baden-Württemberg schneidet im neuen Digitalranking deutscher Großstädte überdurchschnittlich ab. Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Stuttgart punkten im aktuellen Smart City Index des Branchenverbands Bitkom.
SmartBänkle in Tübingen

Städte in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen schneiden bei der jährlichen Studie zur Digitalisierung deutscher Großstädte im Mittel besser ab als der Durchschnitt. Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg schaffen es sogar in die Top 10. Es geht unter anderem um Glasfaser, Breitband, Mobilfunkausbau, Elektromobilität, Digitalisierung der Verwaltung und die Digitalszene im Branchenmix der Stadt.

Hamburg verteidigt im Smart City Index von Bitkom mit 88 von 100 möglichen Punkten den ersten Platz und hat die Konkurrenz weiter distanziert. Mit großem Abstand folgt Köln mit 79,3 Punkten auf Rang 2, dahinter sichert sich Karlsruhe mit 73,2 Punkten einen Platz auf dem Siegertreppchen. Für beide Verfolger geht es einen beziehungsweise zwei Plätze nach oben.

Dafür fällt das im Vorjahr noch zweitplatzierte München aus den Top 3 und landet auf Rang 4. Freiburg im Breisgau (69,1) verbessert sich um fünf Positionen auf Platz 10. Stuttgart rangiert auf Platz 8 (-2 Plätze).
Die Detailanalyse macht Stärken einzelner Städte sichtbar, die im Gesamtranking keinen Spitzenplatz belegen. Bei der Digitalisierung der Stadtverwaltung sind etwa Mannheim (2. in dieser Kategorie), und Heidelberg (4.) führend. Bei Energie und Umwelt spielen neben Heidelberg (2.) auch Darmstadt (4.) und Solingen (5.) ihre Stärken aus.

Stuttgart überzeugt mit Digitalisierung der Verwaltung

Die Landeshauptstadt Stuttgart punktet im Bereich Verwaltung: Platz 1 mit 80,1 Punkten. Bei Energie und Umwelt steht die Stadt auf Platz 3. mit 75,6 Punkten und bei der Mobilität auf Platz 8. mit 75,7 Punkten. Bei Mobilität spielen Aspekte wie Parken, smartes Verkehrsmanagement, Sharing-Angebote und vernetzter ÖPNV eine Rolle.

„Der Smart City Index macht verschiedene Trends bei der Digitalisierung der deutschen Großstädte deutlich. Auf der einen Seite kann Hamburg seine Spitzenposition untermauern und die Konkurrenz distanzieren, das gilt mit Abstrichen auch für den ärgsten Verfolger Köln. Auf der anderen Seite rücken die dahinter platzierten Städte enger zusammen. Den Dritt- und den Zehntplatzierten trennen lediglich 4 Punkte", sagt Bitkom Präsident Achim Berg. „Hamburg hat seine Dominanz der Vorjahre noch einmal ausbauen können und schneidet erstmals in vier von fünf Kategorien mit dem Spitzenwert ab. Die Hansestadt hat sich den ersten Platz mehr als verdient."

Keine Unterschiede gibt es zwischen den Städten in Ost- und Westdeutschland. Zwar verfügen ostdeutsche Städte im Durchschnitt über eine schwächere digitale Infrastruktur, können das aber in der Gesamtwertung durch bessere Ergebnisse in gesellschaftlichen Aktivitäten ausgleichen.

Für den Smart City Index haben Experten von Bitkom Research insgesamt knapp 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern in den fünf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 06.10.21 - 10:44 Uhr   -   622 mal angesehen)
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