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Hoffmeister-Kraut besucht Schloss Lichtenstein

Nicht erst seit Instagram gehört das Schloss Lichtenstein zu den bekanntesten Schlössern Deutschlands. Als schwäbisches Neuschwanstein ist es eine der Haupt-Attraktionen im Landkreis Reutlingen. Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat das Schloss in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg besucht.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut wurde von Karl Philipp Fürst von Urach begrüßt. Der junge Schlossherr wohnt selbst in einem Seitenbau des Schlosses. Der Denkmalschutz liegt ihm besonders am Herzen. Immerhin sei er hier, auf dem Lichtenstein erfunden worden. So hofft er, dass langfristig eine Politik betrieben wird, die sich mit der materiellen Kultur, die hinterlassen worden ist, in angemessener Form beschäftigt.

Er wünsche sich, dass der Denkmalschutz auch die angemessenen Mittel bekomme, um das Bewusstsein für die Vergangenheit und ihre Monumente zu fördern. Die Zeit der Corona-Pandemie sei auf dem Schloss sehr einsam gewesen. Ohne Besucher keine Einnahmen. Trotzdem habe die Familie für den Unterhalt aufkommen müssen. Aber jetzt gehe es wieder aufwärts. "Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, dass die Besucherzahlen stark zugenommen haben, leider nicht so gut wie in den Jahren zuvor", erzählt der Schlossherr. Aber sie hätten sich über viele lokale Besucher freuen dürfen, die die Region langsam, aber sicher für sich entdecken würden. "Und das wird natürlich auch noch mal eine sehr, sehr interessante Perspektive für die hiesige Wirtschaft und den Tourismus sein."

Dass es im Tourismus wieder aufwärts geht, kann die Verbandspräsidentin Hoffmeister-Kraut bestätigen. Vor allem der nahe, heimische Tourismus boome seit den Lockerungen, aber nicht überall. Der Reisetourismus werde sich relativ schnell erholen, beim Städtetourismus und den Geschäftsreisen dauere es noch ein wenig länger, so Hoffmeister-Kraut.

Das Schloss Lichtenstein kennt Hoffmeister-Kraut schon seit ihrer Kindheit. Die Balingerin war auf einem Schulausflug erstmals dort gewesen. "Ich bin sehr, sehr stolz, dass wir dieses Schloss Lichtenstein in dieser Form, es ist ja auch für die Öffentlichkeit zugänglich, hier in dieser Region haben dürfen." Die Landesregierung unterstütze die Familie auch, wo sie könne.

Denn vom Schloss Lichtenstein, so Hoffmeister-Kraut profitiere schließlich auch die Gastronomie und der stationäre Einzelhandel – ein touristischer Leuchtturm in der Region.

(Zuletzt geändert: Samstag, 09.10.21 - 13:44 Uhr   -   518 mal angesehen)
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