Wittlingen/Hengen:
Abschluss der Bauarbeiten an der K 6706
Die Kreisstraße zwischen Wittlingen und Hengen, zwei Stadtteilen von Bad Urach, ist seit neustem wieder vollständig befahrbar. Nach mehrmonatigen Bauarbeiten wurde die Straße in einer feierlichen Zeremonie am Dienstag eröffnet. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Ulrich Fiedler und Vertreter beider Stadtteile.
Während der Schnee in den Tälern schon wieder geschmolzen ist, liegt er hier oben am Dienstagmorgen teils noch ungebrochen. Neben dem Schnee weht am Hengener Ortsausgang während der Zeremonie auch noch ein eisiger Wind. Die Gäste und Redner bei der neuen Straßeneröffnung hält die Kälte aber nicht vom Feiern ab. Immerhin haben alle von ihnen eine Menge Arbeit in die K 6706 gesteckt.
"Es hat vom 28. April im vergangenen Jahr bis zum 14. November gedauert", erklärt Landrat Dr. Ulrich Fiedler. "Wir sind froh, dass wir die Planung der Bauzeit etwas unterschritten haben. Liegt sicher an dem guten Miteinander, sowohl der bauausführenden Filmen, als auch im guten Miteinander zwischen der Stadt Bad Urach und dem Landkreis, deswegen konnten wir ein gutes halbes Jahr an der Stelle bauen."
Auch wenn es vergleichsweise schnell von Statten ging, sei das Projekt sorgsam durchdacht gewesen. Die Straße wurde nicht nur von 5,50 Metern auf 6 Meter verbreitert, sie verfügt jetzt auch über einen neuen Radweg, der auch sonst Freizeit- und Fußgänger-verkehr übernehmen soll. Auch die Umwelt um die Straße wurde bedacht und eingeplant.
"Deswegen gab es einige begleitende Maßnahmen, die bestimmte Tierarten schützen, die wegen der Baumaßnahme insbesondere ergriffen wurden", so Fiedler. "Wir haben das ganze auch naturschutzfachlich begleitet und sind froh, dass es uns gelungen ist, das ganze in einen guten Einklang zu bringen."
Die K 6706 verbindet zwar zwei Teilorte und nimmt den Verkehr zwischen zwei Bundesstraßen auf, doch sie ist vergleichsweise klein. Grob 1.000 Fahrzeuge pro Tag können sich zwar sehen lassen, doch im Angesicht der aktuellen Finanzlage müssen Projekte wie dieses in Zukunft wahrscheinlich länger auf die Umsetzung warten.
"Tatsächlich haben wir hier 2,3 Millionen seitens des Landkreises investiert", macht der Landrat klar. "Ich glaub das darf man auch erwähnen. Da sind wir stolz und dankbar, dass wir das können. Gleichzeitig ist es aber tatsächlich so, dass wir jetzt in den Folgejahren die Prioritätenliste, die wir haben, für die Straßenausbau- und Sanierungsmaßnahmen strecken müssen."
Schrumpfende Haushaltsbudgets machen vieles schwieriger. Auch zwischen Hengen und Wittlingen ist an sich noch einiges zu tun. So haben Umleitungen während des Baus beispielsweise die überwiegend landwirtschaftlichen Wege um die Straße herum so weit mit Bussen und Privatfahrzeugen abgenutzt, dass nun auch hier Reparaturen nötig sind. Wie viel davon der Landkreis Reutlingen zahlen kann und wie lange das dauern wird, kann aber an einem anderen Tag geklärt werden. Jetzt wird hier erstmal der Erfolg des aktuellen Projekts gefeiert.











