Eningen unter Achalm:
Die Linke will Geschichte schreiben: Katharina Poppei besuchte RTF.1-Redaktion
Laut Umfragen steht die Linke in Baden-Württemberg kurz vor einem historischen Moment: Sie könnte erstmals in den Landtag einziehen. Und mit ihr auch gleich zwei Kandidatinnen aus der Region Neckar-Alb: Denn Jessica Knapp steht auf Platz 11 und Katharina Poppei auf Platz 13 der Landesliste. Jetzt hat Katharina Poppei die RTF.1-Redaktion besucht.
Im Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Katharina Poppei in den RTF.1-Räumlichkeiten. Für die Landtagskandidatin war es das erste Mal. Sie stand allerdings schon für ein Interview beim Tübinger Christopher Street Day vor der RTF.1-Kamera.
"Also, ich finde, Regionalfernsehen ist einfach etwas sehr gutes und wichtiges, dass eben, dass Menschen den Bezug zu ihrer Region behalten, dass man informiert wird über das, was in der Region passiert, und ich glaube auch, dass das was sehr demokratieförderndes ist, wenn man wirklich von der eigenen Region wirklich auch noch was mitbekommt", so Poppei.
Die Linke steht kurz vor ihrem Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg. Dort will sie Fundamentalopposition betreiben und eine Stimme für diejenigen sein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Für diese hat die Linke auch einen Sozial- und Bewegungsfonds eingerichtet.
Katharina Poppei: "Wir als Linke, wir deckeln unsere Gehälter, das heißt, alles, was über dem Durchschnittsgehalt ist, das kommt eben in einen Fonds, und das Geld nutzen wir dann eben, um eben die Menschen, die in diesem Land leben, zu unterstützen."
Bezahlbarer Wohnraum ist das Thema, das Katharina Poppei besonders auf den Nägeln brennt. Gerade in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen sei die Miete wahnsinnig hoch. "Und Baden-Württemberg allgemein hat ein unglaubliches Mietenproblem. Von den 30 teuersten Städten sind 11 in Baden-Württemberg, und das ist natürlich viel zu viel, die Mietpreisbremse funktioniert gar nicht, und unser Ziel ist es eben, dass diese Mieten runtergehen", so Poppei.
In der Diskussion um Arbeitszeiten ist die Linke klar auf der Seite der Arbeitnehmer. Von der jetzigen Diskussion über die Abschaffung des Rechts auf Teilzeit hält Katharina Poppei nichts. "Also, gerade die Teilzeitdebatte, die jetzt eben von der CDU, aber leider auch von der SPD auf Bundesebene mitgetragen wird, finde ich frech, weil die Sache ist, die meisten Menschen gehen ja nicht in Teilzeit, weil sie Bock haben, weil ihnen langweilig ist, sondern weil sie vielleicht Angehörige haben, die sie pflegen müssen, weil sie Kinder haben, um die sie sich kümmern müssen, weil die Kitas viel zu teuer sind."
Deshalb tritt die Linke auch für gebührenfreie Kitas ein. Beim Thema AfD ist die Haltung der Linken ganz klar: "Die AfD ist eine gesichert rechtsextremistische und in Teilen faschistische Partei, sie ist gegen die Demokratie, sie hat den Menschen nichts zu bieten außer Hass und Spaltung, und dementsprechend bin ich und wir als Partei für das Verbot."
Im RTF.1-Studio nahm Katharina Poppei ihren Kandidatencheck auf. Das Ergebnis sehen Sie demnächst auf RTF.1.










