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Nazi-Spruch gegen SPD: "Fridays for Future" radikalisiert sich weiter

Die Bewegung "Fridays for Future" radikalisiert sich weiter: In einem Instagram-Post von FFF war auf einem Foto der SPD-Parteizentrale zu lesen: "Wer hat uns verraten...?" Damit greift "Fridays for Future" einen bekannten Spruch der Nationalsozialisten auf: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten" hieß es damals.
Fridays for Future - Transparent

Unverblümtes Bekenntnis zum Systemwechsel 

Bereits vor einigen Monaten hatte sich die Führungsspitze von FFF bei einem Treffen ganz unverblümt zu einem Systemwechsel bekannt:

"Unser derzeitiges System ist nicht 'kaputt' - das System tut genau das, was es tun soll und wofür es konzipiert wurde. Es kann nicht mehr 'repariert' werden. Wir brauchen ein neues System", schreibt die FFF-Bewegung - allen voran die Erstunterzeichner Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Anuna de Wever van der Heyden und Adélaïde Charlier - in dem Brief.

Die notwendigen Maßnahmen sollen, schreibt FFF weiter, nicht von "Annahmen über mögliche zukünftige Technologien mit negativen Emissionen abhängen" - und ignoriert dabei sämtliche heute bereits entwickelten, schon heute in industriellem Maßstab einsetzbare Klima-Techlösungen: Wie bspw. geschlossene CO2-neutrale Treibstoffkreisläufe, CO2-Abscheidungen aus der Luft, CO2-Speichertechnologien als Flüssiggas in ehemaligen Ölfeldern oder durch Umwandlung des CO2 in naturidentisches Karbonatgestein etc. 

"Friday for Future" werde damit "vollends linksfundamental", schätzt eine SPIEGEL-Kolumne den - bislang nur auf Englisch - verfügbaren Brief von FFF an die Staats- und Regierungschefs ein.

Dieser Brief lasse sich als "Kriegserklärung lesen" an unser System, charakterisiert das Nachrichtenmagazin die Forderungen. Und rätselt über die "desinteressierte Nonchalance" großer Teile der deutschen Medien an dem randständig-radikalen Papier.

Das Ziel: Autoritäre Diktatur sozialistisch-kommunistischer Prägung?

Die jüngst volljährig gewordene FFF-Ikone Greta Thunberg bezeichnete Deutschland zudem kürzlich als "Schurkenstaat" - ein Begriff, mit dem üblicherweise verbrecherische Regime und Diktaturen bezeichnet werden. 

Wenn der Rechtsstaat Deutschland ein "Schurkenstaat" sein soll, welches System schwebt Thunberg, Neubauer & Co dann genau vor?

Das FFF-Schreiben liefert eine klare Antwort: Es müsse möglich sein, "Verträge zu zerreißen und bestehende Abmachungen und Vereinbarungen aufzugeben, und zwar in einem Ausmaß, das wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können." Weiter heißt es:  "Und diese Art von Maßnahmen sind im heutigen System politisch, wirtschaftlich und rechtlich nicht möglich."

Welches zukünftie "System" unser derzeitiges Rechts-,  Staats- und Gesellschaftssystem ersetzen soll, und wie in einem solchen System die ebenfalls aufgezählte "Demokratie" sowie "Presse- und Redefreiheit" gewahrt bleiben sollen, definiert FFF in ihrem Brief zwar nicht näher.

Die in dem Papier aufgestellten Forderungen lassen in ihrer Radikalität allerdings nur einen Schluss zu: Angestrebt wird wohl ein autoritäres, totalitär-diktatorisches System sozialistisch-kommunistischer Prägung.

Aus der Nazi-Kiste: FFF-Spruch gegen die SPD 

Vor wenigen Tagen erst hatte FFF es zugelassen, dass sich eine Formation des linksradikal verorteten  "Schwarzen Blocks" an die Spitze einer fff-Demo setzte.

 

"Fridays for Future" postet Nazi-Spruch gegen SPD

Mit dem jüngsten Instagram-Post setzt "Fridays for Future" nun seine Selbstradikalisierung offenbar fort: FFF postete ein Foto der FFF-Demo vor der Parteizentrale der SPD. Auf dem Foto steht: "Wir sind beim Willy-Brandt-Haus". Weiter unten ist der Spruch angebracht: "Wer hat uns verraten?".

 

Damit spielt der FFF-Post damit ganz ungeniert auf einen bekannten Propaganda-Spruch der Nationalsozialisten aus der Weimarer Republik an. Damals hatte es geheißen: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten".

Entsetzen bei der Twitter-Community

Die Twitter-Community reagiert derweil fassungslos auf den Nazi-Spruch von FFF:

"Danke, damit habt Ihr Euch ins Aus geschossen!", heißt es in einem Post.

Ein anderer Twitter-Nutzer schreibt: "Hab's erst nicht geglaubt, aber tatsächlich - In der #FFF-Insta-Story. Mit diesem Satz macht man sich mit Nazis & Kommunisten gemein, ist das Euch eigentlich klar @FridayForFuture?".

 Und setzt nach: "Schämt Euch, ganz ehrlich! Ihr verlasst damit das demokratische Spektrum!".

In einem weiteren Twitter-Post heißt es: "Was genau unterscheidet Fridays for Future eigentlich noch von Linksextremisten?"

In einem anderen Twitter-Nutzer postet: »„Wer hat uns verraten?" Echt jetzt?!Was kommt noch? „Für Frieden und Sozialismus seid bereit!"? Wer in der #DDR gegen Sozialismus war, war in Demagogenlogik gegen den Frieden. Das hat damals gereicht, um Menschen einzusperren. #FFF #b2210 Rhetorik aus der Hölle. Nazisprech"«. Und ergänzt, dass dieser Spruch schon länger von Linken verwendet werde.

"gewaltiges Problem mit Antisemitismus"

"Fridays for Future" habe "ein gewaltiges Problem mit Antisemitismus in den eigenen Reihen", konstatiert die Tagespost.

Auf dem internationalen FFF-Account werden israelfeindliche Positionen ebenso gepostet wie Sympathiebekundungen für die radikal-israelfeindliche Boykott-Bewegung BDS. 

Der deutsche Flügel von FFF sah sich zwar genötigt, sich vom Antisemitismus der internationalen FFF-Bewegung zu distanzieren. FFF-Ikone Thunberg hatte sich zuvor allerdings fleißig an einschlägigen Anti-Israel-Posts beteiligt:

So auch mit dem Hashtag "Gaza unter Attac"  der im bewaffnete Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Terror-Organisation Hamas die von der Auseinandersetzung betroffene Region Gaza einseitig als Opfer Israels darstellt (Hamas hatte während des jüngsten Konflikts mehrere tausend Raketen auf Israel abgefeuert).

Zunehmende FFF-Radikalisierung seit 2019

Im Jahr 2019 hatte die baden-württembergische Landesregierung in der Antwort auf eine Anfrage noch konstatiert: Aus der Befassung mit linksextremistischen Beobachtungsobjekten sei dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) "bekannt geworden, dass Linksextremisten schon seit geraumer Zeit aufmerksam ihren Blick auch auf die FfF-Bewegung richten." Die Versuche linksextremistischer Organisationen, auf FFF Einfluss zu nehmen, seien bislang allerdings "wenig erfolgreich", hätten aber "in jüngster Zeit zugenommen", hieß es noch 2019.

Ein Jahr später, 2020, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine kleine Anfrage: "Protestbewegungen wie „Fridays for Future" sind grundsätzlich dazu geeignet, zum Ziel linksextremistischer Agitation zu werden, da Linksextremisten regelmäßig gesellschaftliche Debatten aufgreifen und versuchen, diese im Rahmen ihrer Ideologie zu beeinflussen, zu radikalisieren oder zu instrumentalisieren."

Der Bundesregierung lägen jedoch "weiterhin keine Erkenntnisse zu einer tatsächlichen Unterwanderung oder Instrumentalisierung der „Fridays for Future"-Proteste durch linksextremistische Gruppierungen vor."

Weiter heißt es: "Nach Erkenntnissen der Bundesregierung versuchen aktionsorientierte Gruppierungen, insbesondere die „Interventionistische Linke" (IL), durch ihre Bündnispolitik Einfluss auf die „Fridays for Future"-Positionen zu gewinnen. Ausdruck dessen ist die anlassbezogen gemeinsame Durchführung von Protestaktionen. Dogmatische Gruppierungen wie die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD) und ihre Jugendorganisation „Rebell" nutzen die „Fridays for Future"- Demonstrationen für die Mitgliederwerbung."

Ein weiteres Jahr später, 2021, äußert sich FFF international wie auch in Deutschland in ihren Positionen zunehmend in linksrändiger, radikaler Weise:

Nach der Unterstützung von israelfeindlichen Positionen nebst Sympathiebekundungen für die radikal-israelfeindliche Boykott-Bewegung BDS auf dem internationalen FFF-Account;  Bekenntnissen zu einem Systemwechsel und der Bezeichnung von Deutschland als "Schurkenstaat" (Zitat Thunberg: "Deutschland ist einer der größten Klima-Schurken") erreicht die Selbstradikalisierung von FFF mit der Verwendung eines Kampfbegriffs aus dem Repertoir der nationalsozialistischen Propaganda nun eine neue Stufe.

Quellen:
  • Antwort der Bundesregierung - Drucksache 19/21627
  • Stellungnahme des baden-württembergischen Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration baden-württembergischen Landesregierung - Drucksache 16/6444

Alle Übersetzungen aus dem Englischen durch die KM-Redaktion.

Jüngste Aktualisierung: 25.10.221-01:40/31.10.2021-15:41

(Zuletzt geändert: Sonntag, 31.10.21 - 15:41 Uhr   -   5955 mal angesehen)
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