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Startschuss zur Aus- und Weiterbildungsmesse binea

Kommende Woche wird am 27. und 28. Januar in der Stadthalle Reutlingen die Bildungsmesse Neckar-Alb, kurz binea stattfinden. Und das nach zwei Jahren coronabedingter Pause. Zum 17.Mal präsentieren sich dann wieder über 150 Aussteller auf über 2.000 Quadratmetern Fläche, um ihre Angebote für Ausbildung, aber auch für Fort- und Weiterbildung vorzustellen. Vorab fiel in Tübingen der Startschuss zur binea, diesmal mit dem Fokus auf dem Thema berufliche Fort- und Weiterbildung.

Zum Startschuss und damit auch zur offiziellen Eröffnung der binea trafen sich Organisatoren, Messe-Partner und Interessierte in der Bildungsakademie Tübingen der Handwerkskammer Reutlingen.

Mit dabei war auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Er betonte in seiner Eröffnungsrede den hohen Stellenwert einer Dualen Ausbildung.

"Gerade als Oberbürgermeister einer Universitätsstadt sehe ich mich auch in der Plicht", so Palmer. "Wenn ich nur an die Klimaschutz-Aufgabe denke, weiß ich, ich kann zwar bis zur Genehmigung einiges tun als Oberbürgermeister, aber wenn dann niemand da ist, der die Solaranlage einbaut und den Generator herstellt, dann war das alles Papier. Und deswegen ist die Messe so wichtig für die Aufgabe der Dualen Bildung einzutreten so groß."

Aber auch Fort- und Weiterbildung seien von großer Bedeutung. Häufig würden diese regelmäßigen Qualifikationen unterschätzt, weiß der Vorsitzende des Netzwerks für berufliche Fortbildung der Landkreise Reutlingen und Tübingen, Dr. Ulrich Bausch.

"Das einmal gelernte verfällt relativ schnell", so Bausch. "Wer vor 20 Jahren Schweißen gelernt hat, der weiß nicht, was heute alles möglich ist, neue Technik, völlig neues Instrumentarium, neue Anforderung an Präszision, deswegen ist lebenslanges Lernen für alle wichtig."

Auf der binea wird es insgesamt 36 Aussteller geben, die über das Thema Weiterbildung und lebenslanges Lernen informieren. Und das sei wesentlich effektiver als nur in einer Broschüre nach Möglichkeiten zu suchen.

"Man ruft nicht irgendwo an und fragt, wie ist das eigentlich mit der Finanzierung, gibt es da Unterstützung, aber im Gespräch, am Stand, kommen die entscheidenden Fragen", sagte Bausch. "Und da kann ich sagen: es gibt Möglichkeiten, es gibt Unterstützung, niemand wird es nicht schaffen keine Weiterbildung zu belegen aus finanziellen Gründen. Das ist heute alles möglich. Es ist zu wenig bekannt, deswegen haben wir die Messe."

Beim Rundgang durch die Werkstätten der Bildungsakademie konnten sich die Teilnehmer dann ein Bild von den modernen Ausbildungsmethoden im Handwerk machen. So kann hier beispielsweise das Lackieren via VR-Brille geübt werden. Ein Programm analysiert anschließend das Ergebnis.

"Das ist natürlich sehr, sehr umweltfreundlich", sagte Harald Herrmann, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen. "Wenn ich Lackieren lerne am Computer, dann brauche ich keine Farbe, versprühe keinen Sprühnebel und sowas. Und das ist das was ich meine. Wir sind sehr sehr innovativ aufgestellt in Tübingen."

Junge Menschen haben aktuell noch die Qual der Wahl – denn es gibt immer noch mehr offene Stellen als Bewerber. Und dass es nicht immer das Studium sein muss, das zeigen die vielen modernen Berufsausbildungen der binea allemal.

Begleitet wird die Messe von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Workshops, Vorträgen und anderen Highlights wie der Fachkräftelounge. Zudem wird es zum Messeabschluss am Samstagabend noch eine binea-Party im P&K geben.

Die binea in der Stadthalle Reutlingen öffnet am Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr ihre Pforten. Der Eintritt ist frei. Noch mehr Informationen gibt es unter www.binea.de.

(Zuletzt geändert: Freitag, 20.01.23 - 16:09 Uhr   -   509 mal angesehen)
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