Eningen unter Achalm:
Die 30 Prozent vor Augen: Manuel Hailfinger besuchte RTF.1-Redaktion
Bei der letzten Landtagswahl wurde Manuel Hailfinger als Abgeordneter für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt. Etwas, das er auch bei der diesjährigen Landtagswahl wieder erreichen möchte. Für seine Partei, die CDU, erhofft er sich allerdings ein deutlich besseres Gesamtergebnis als vor fünf Jahren. Am Montag hat Manuel Hailfinger die RTF.1-Redaktion besucht.
Im Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Manuel Hailfinger in Eningen unter Achalm. Es war bei Weitem nicht das erste Mal, dass der gebürtige Reutlinger hier zu Besuch war. In den Schnitträumen und der Redaktion kennt er sich also bestens aus. Die Nachrichten schaue er nach wie vor regelmäßig.
"Fast jede Nacht wenn ich nach Hause komme. Ich bin immer wieder begeistert über die Beiträge. Natürlich schaue ich nicht nur, wenn ich selbst irgendwo dabei bin, es ist allgemein sehr interessant und man erfährt wirklich viel über den eigenen Wahlkreis weil dieser komplett mit im Sendegebiet ist" erzählte Hailfinger.
In seinem Wahlkreis – Hechingen-Münsingen – waren bei der letzten Wahl über 118.000 Menschen wahlberechtigt – vor allem verteilt auf viele kleine Dörfer. Diese stehen für Hailfinger deshalb auch politisch im Fokus.
"Die wichtigsten Themen für uns im ländlichen Teil des Landkreises sind natürlich gleichwertige Lebensverhältnisse. Dass wir in den über 100 kleinen Dörfern auf der Schwäbischen Alb die gleichen Ausgangsbedingungen haben wie z.B. in der Stadt Reutlingen" so der CDU-Politiker.
Damit meint er unter anderem kurze Wege zu Kindergärten und Schulen und ein entsprechendes Mobilitätsangebot.
Gesamtpolitisch hat auch ihn die viel diskutierte Teilzeitdebatte beschäftigt. Mit den aktuellen Entwicklungen zeigt er sich zufrieden.
"Die ist ja erledigt mit unserem Bundesparteitag vom Wochenende – ein klares Votum in die Richtung, in die ich auch gehe. Es gibt so viele junge Frauen und junge Familien, die auch in Teilzeit arbeiten müssen und die müssen wir natürlich unterstützen und nicht irgendetwas erschweren" so Hailfinger.
Von Verboten – wie zum Beispiel dem diskutierten Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren – hält er nicht viel. Die Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen müsse individuell von Zuhause oder in den Schulen kontrolliert werden.
Auch den Kampf gegen die AfD müsse man laut ihm auf demokratischem Weg führen – und nicht mit einem Verbot.
In den Umfragen liegt die CDU im Landesvergleich zur Zeit auf Platz eins. Der Spitzenkandidat und Hailfingers Namensvetter Manuel Hagel würde Stand jetzt demnach der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden.
"Ich denke nichts anderes hatten wir in den letzten Jahren vor – dass wir Manuel Hagel zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg machen. Er hat eine sehr gute Arbeit gemacht. Eine sehr gute Entwicklung, auch für die Landtagsfraktion. Wenn ich die letzten fünf Jahre Revue passieren lasse muss ich wirklich sagen, dass die Ausgangslage nicht so leicht war. Wir lagen am Boden als CDU Baden-Württemberg – nach dem historisch schlechtesten Wahlergebnis und er hat die Mannschaft wieder zusammen geführt" war Hailfinger voll des Lobes für den Spitzenkandidaten.
Für die Wahl am 8. März erhofft sich Hailfinger neben seinem eigenen, erneuten Einzug in den Landtag, dass die Christdemokraten noch die 30-Prozent-Marke durchschlagen. Dafür wolle man in den nächsten zwei Wochen noch einmal alles geben.











