Stuttgart:
Mindestens 19 Koalitionsmitglieder gegen Özdemir
Bei der Wahl zum Ministerpräsidenten müssen mindestens 19 Koalitionsmitglieder gegen Cem Özdemir gestimmt haben. Trotz einer Anzahl von 112 Sitzen im Landtag fielen nur 93 Stimmen zugunsten von Özdemir aus.
Insgesamt lasse sich bei geheimen Wahlen nicht nachvollziehen, aus welcher Partei die Gegenstimmen kommen. Eine simple Rechnung zeigt aber, dass die Koalition aus B90/Grüne und CDU nicht geschlossen zur Wahl des Ministerpräsidenten antrat.
Boris Palmer stärkte indes Özdemir den Rücken. Laut Facebook-Post stimmte den Tübinger OB vor allem der überproportional hohe Anteil fehlender Stimmen aus der eigenen Fraktion nachdenklich. Das höchste Minus an Stimmen hatte Winfried Kretschmann zuvor bei der Landtagswahl 2016 mit sieben Stimmen verzeichnet. Bei der diesjährigen Wahl sind es ganze zwölf Stimmen mehr.











