Balingen:
Stadt will Prostitutions-Sperrgebiet werden
Die Stadt Balingen will Prostitutions-Sperrgebiet werden.
Einen entsprechenden Antrag hat der Gemeinderat am Dienstagabend bei einer Enthaltung beschlossen. Da Balingen mehr als 35.000 Einwohner hat, ist Prostitution dort grundsätzlich erlaubt. Es gibt aber derzeit weder einen genehmigten, noch einen bekannten illegalen Bordellbetrieb in der Stadt. Ein Bordellstrukturkonzept im Auftrag der Stadt Balingen kam jetzt zu dem Schluss, dass das gesamte Stadtgebiet für Prostitution ungeeignet ist und dass keine Toleranzzone ausgewiesen werden kann. Die Entscheidung, ob Balingen Sperrgebiet wird, liegt jetzt beim Regierungspräsidium Tübingen.










